Mittwoch, 2. März 2016

# Ein guter Plan - Mein guter Plan

Zu Weihnachten habe ich mir und meiner besten Freundin jeweils ein Exemplar von dem über crowdfunding finanzierten, supertollen Taschenkalender "Ein guter Plan" geschenkt. 
Der Kalender ist nicht nur ein optisch sehr ansprechender Terminplaner, sondern hat neben genug Platz für Notizen und Feldern zum Stressauslöser analysieren auch noch zwei weitere Teile. Nämlich einen Sachbuch-Teil zum Thema Achtsamkeit, und einen Lebensplaner-Teil, um mal ein bisschen Gedanken zu sortieren und Denkanstöße für einen weniger stressigen Alltag zu geben. 

Super Teil, kann ich wärmstens empfehlen! Ich bin jetzt schon gespannt auf die Ausgabe für nächstes Jahr. Wer Interesse hat : einguterplan.de Den Kalender haben die beiden Macher, die beide ihr eigenes Startup haben sozusagen für sich selbst gemacht, und lassen uns glücklicherweise daran teilhaben. Bedarf besteht wohl genug, aus einer geplanten Auflage sind inzwischen drei komplett ausverkaufte geworden...

Manche der Übungen sind auch als Student nicht so einfach auszufüllen, oder passen einfach nicht so gut. Andere dafür umso mehr, insgesamt habe ich schon das Gefühl, dass ich durch den guten Plan ein paar Sachen über mich gelernt habe. Zum Beispiel sind mein Leben jetzt und meine Vorstellung von meinem Leben in fünf Jahren gar nicht so verschieden! Hätte ich gar nicht gedacht. Und ich brauche definitiv relativ viel Sport um ausgeglichen zu sein. Hätte mir eigentlich klar sein können, aber das nochmal mit jeden Tag nach zu voll ziehen, macht solche Sachen nochmal deutlich. 

Auch die nachgewiesene Tatsache, dass man seine Ziele mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit verwirklicht, wenn man sie aufschreibt, kann man mit dem Buch ein bisschen in berücksichtigen, und diese Sachen mal in Angriff nehmen. Man beschäftigt sich einfach mal ein bisschen bewusst mit sich und seinem Leben, und kann daraus oft einige Schlüsse ziehen. Un dort ansetzen um Dinge zu verbessern und zu verändern. 

Dabei geht es immer überhaupt nicht um Perfektion, sondern das Gegenteil. Einfach raus zu finden was einem hilft glücklich bzw. zufrieden zu sein. Und wo man auch mal die Kirche im Dorf und alle Fünfe gerade sein lassen kann. 

Wie ich den Terrminplaner-Teil nutze beschreibe ich euch mal mit ein paar Fotos... Erstaunlicherweise ähnelt die Aufteilung sehr der, die ich im letzten Jahr selbst auf der Notiz-Seite meines Kalenders entwickelt habe. 

Ich habe einen wunderbaren radierbaren Stift gekauft. Erstens mag ich nur schwarze Stifte, und radierbar ist im Terminkalender immer sehr praktisch, um das Chaos einigermaßen übersichtlich zu halten.


Termine werden bei mir zeitlich von links nach rechts eingetragen und umrandet und wenn ich Lust habe male ich noch ein kleines Sketchnote dazu. Die zeitliche Einteilung quer zu machen ergibt für mich irgendwie die beste Übersichtlichkeit bei dem gegebenen Platzangebot. Und so ein paar Bildchen hübschen das ganze ein bisschen auf, und machen gleichzeitig auf einen Blick erkennbar was los ist. 


Aufgaben sind schon von Haus aus in Privat und beruflich aufgeteilt. Find ich gut. Inzwischen hab ich es auch relativ gut raus keine Monster-Aufgaben wie "Hausarbeit schreiben" mehr aufzuschreiben, sondern die einzelnen Schritte. Der Anfang wäre zum Beispiel: "ein bisschen einlesen", "Gliederung aufstellen", "Prof sprechen",  "Kapitel xy anfangen". Schonmal wesentlich weniger furchteinflößend, stimmt's? Und bei den Privaten Aufgaben schreibe ich mir gleich am Anfang der Woche auch irgendwelche Basteleien oder so rein, damit da nicht nur "einkaufen" und "Miete überweisen" drin steht.


Bei den Notizen kommt mein Essensplan für die Woche und daneben der Einkaufszettel rein. Ich halte mich da nicht hundertpro dran, aber ich finde es einfacher sich am Wochenende beim Frühstück Gedanken zu machen was man ungefähr so in der nächsten Woche essen möchte. Weil dann muss ich auch nur einmal einkaufen gehn, das mach ich nämlich ziemlich ungerne.


Und das wars auch schon =)

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